Termine
Anmelden!
Kochrezepte
Wegbeschreibung
Kontakt
 

Kochrezepte:


  Die apulische Focaccia
  Auberginen-Paprikaturm
  Gefüllte Makkeronikuppel
  Lammkarree in Schinken umhüllt
  Kastanientorte

Weine:


Der Chianti Classico / Chianti Putto / Gallo Nero und sein Anbaugebiet

  Piemont / Il Piemonte
 

Abbruzzi

Piemont / Il Piemonte

Abbruzzi

Die Toskana gilt historisch als klassisches Weinland und hat sich zweifelsohne im Laufe der Jahrhunderte zum “gelobte Weinland” entwickelt. Die Bedingungen dafür sind ideal, wunderschöne und klimatisch ideale Weinlagen, bedingt durch das warme und milde Klima (die Toskana hat 2200 Stunden Sonnentagen pro Jahr) und die kargen Böden, sowie urwüchsige Rebsorten, die sich seit Jahrhunderten hier akklimatisiert und gut entwickelt haben. Die Toskana kann sich rühmen die ältesten noch heute existierenden Weinhäuser zu besitzen. Die Namen klingen wie Musik und die Weine sind in der ganzen  Welt berühmt.

Es sind alte Adelsgeschlechter der Toskana, die hier Geschichte geschrieben haben. Ihre Namen sind tief verwurzelt mit dem Wein der Toskana: Ricasoli, Antinori und Frescobaldi, die mit Wein aufwarteten, als Amerika, Australien und Südafrika noch nicht entdeckt worden waren.  Seit 1963 ist die Herkunft der italienischen Weine durch ein Gesetz geregelt. Weine mit einer kontrollierten Herkunftsbezeichnung erhalten seitdem das bwegehrte Prädikat D.O.C (Denominazione di Origine Controllata). Die Toskana hat 14 D.O.C-Gebiete und besitzt somit mehr als jede andere Weinregion Italiens. Aus diesen Gebieten kommen über 100 Spitzenweine wie der “Brunello di Montalcino” der “Vernaccia di San Gimignano”.

Die bedeutendsten Rotweintrauben der Region sind: die: Sangiovese und Sangiovese grosso-Traube, die zu 75% in Chianti, 60% im Vino nobile di Montepulciano und 100% im Brunello di Montalcino enthalten sind. Weitere Sorten sind die Cannaiolo- und die Mammolo-Traube. Die wichtigsten Weissweintrauben sind die Trebbiano, die Toscano, die Malvasia und die Vernaccia- Trauben. Wer im Chianti-Gebiet weilt, stellt fest, daß es zwei verschiedene Chianti Bezeichnungen gibt das rotumrahmte: “Gallo Nero” und “Chianti Putto”. Also das Siegel des schwarzen Hahns und eine Abbildung eines Putten. Nur einige bekannte Weinerzeuger wie “Antinori, Ricasoli, Ruffino” sind dem Consortium nicht beigetreten, um die Abgaben zu sparen. Sie tragen eigene Markenzeichen.8Um den Mißbrauch des Namens Chianti zu verhindern, schlossen sich die Weinerzeuger des Anbaugebietes im Jahre 1924 zu einer Genossenschaft zusammen und gaben ihm den Namen “Chianti-Classico”. So unterscheidet man heute vom Chianti-Classico jene Weine, die nur die Bezeichnung Chianti tragen dürfen.

Der Chianti wird aus verschiedene Traubensorten gekeltert. Als Hauptsorte wird die “Sangiovese-Traube” benutzt. Sie ist die Grundlage fast aller toskanischer Rotweine, speziell auch des Chianti. Die Traube ist dickhäutig und reift spät hat eine rubinrote Farbe und entfaltet sein Aroma sowohl als junger als auch als gereifter Sie ergibt einen rubinroten, gerbstoffreichen Wein, herb-säuerlich in der Jugend, gehaltvoll harmonisch in der Reifezeit. Zu dem Sangiovese wird oft ein Anteil aus den Sorten “Trebbiano, Cannaiolo und Malvasia Traube” dazu beigemischt. D.h., es sind bis zu 25% sanftere Traubensorten eingebracht, da die Sangiovese Traube herb ist. Zentrum des Chianti-Gebietes sind “Greve, Castellina, Radda und Gaiole”, die den Zunamen “in Chianti” haben. In diesem Gebiet gibt es auch eine Classico-Zone, wo einen besonderen Wein kommt.

Auszug aus meinem Weinbuch: In vino veritas - die Weinlandschaft Italiens, Bochum 2001

Bei mir zu beziehen. Preis 15 €

Abbruzzi´s Kochstudio, Universitätsstr 59, 44789 Bochum - Tel.: 0234 309771